Liebe Besucher,
das Projekt Kongeriget Lillemark hat nun nach 3 1/2 Jahren sein Ende gefunden.
Wir bedanken uns bei allen Mitspielern, Gästen und Lesern und hoffen, euch anderweitig mal wieder zu sehen. ;)
Alles Gute!
Die Lillen
Julie sieht auf die Uhr. Fünf nach sieben. Sie geht zur Tür und schließt die Ladentür ab. Dann geht sie zurück zur Kassa und macht den Tagesabschluss. Sie ist froh, wenn sie heute endlich wieder in ihrem Bett liegt.
Julie hat auch schon das Licht im Laden ausgemacht und kommt schon zur Tür.

Sie schließt die Tür ab.

Sie gehen dann auch schon los und es geht... nun Schneckentempo würde es gut beschreiben. Vielleicht eine Spur schneller. Irgendetwas zwischen Schildkröte und Schnecke.
Julie steigt in den Wagen. So froh war sie schon lange nicht mehr, dass ein Tag endlich vorüber ist.
Der Stechschritt lässt irgendwann nach, vor allem auch, weil ihr etwas schwindelig davon wird und so spaziert sie dann langsamer die Einkaufsstraße entlang. Eigentlich weiß nicht recht wo es hingehen soll und irgndwie ist ihr eher nach heulen zumute als nach wütend sein.
An der nächsten Ecke entdeckt sie Julies Blumenladen und beschließt dort eine kleine Pause einzulegen und da vielleicht mit Julie zu reden. Es bimmelt als sie die Tür öffnet.
Heute war viel los in Laden und Julie seufzt innerlich als es schon wieder an der Tür klingelt. Sie war noch nicht mal mit dieser Kundin fertig, die sich alle möglichen Blumen zeigen lässt und sie quer durch das ganze Geschäft jagt. Am Ende kauft sie drei läppische Rosen - definitiv nicht der Mühe wert. Julie hat Hanna schon aus den Augenwinkeln bemerkt und wendet sich ihr jetzt zu, wo die Kundin gegangen ist.
Hanna fühlt sich gleich schuldig als sie Julie so durch den Laden humpeln sieht und mag schon garnichts mehr sagen.
Sie lacht auf.
Sie seufzt.
Ist schon schön wie man geschickt den eigenen Problemen aus dem Weg gehen kann.
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